Testen einmal andersherum. Nicht die Schüler, nein, nein die Volkshochschule steht in Herten allen vier Jahre auf dem Prüfstand und unterzieht sich der so genannten „Lernerorientierten Qualitätstestierung“. Auf Deutsch: die Qualität des Lehrangebots soll noch weiter verbessert werden.
Vor vier Jahren stellte das Institut ArtSet der VHS Herten zum ersten Mal ein positives Gutachten aus. Nach erneutem Text bekommt die Weiterbildungseinrichtung als erste in der Region die Bescheinigung erneut. Was steckt dahinter? Zuerst einmal ein ausführlicher Selbstreport der Einrichtung, der von der Testierungsstelle auf Herz und Nieren überprüft wird. „Allein die Anfertigung dieser Selbsteinschätzung ist harte Arbeit“, sagt VHS-Leiter Frank Senner. Doch der Hertener Selbstreport überzeugte die Gutacher und sie bescheinigten der VHS während einer eintägigen Visitation im Januar 2009 eine „modern und gut ausgestattete Bildungseinrichtung zu sein, die mit beeindruckender Ernsthaftigkeit und Kontinuität an ihrer Qualitätsentwicklung arbeitet“.
Als Zeichen der Anerkennung konnte VHS-Leiter Frank Senner gemeinsam mit den Studienleitern Christina Zyprian, Manfred Nousch und Willi Brozio den Kunstdruck des aktuellen Netzwerkbildes von Prof. Dr. Vomberg entgegennehmen (siehe Foto). Der Druck wird seinen Platz im Foyer des VHS-Hauses bekommen.
Die Hertener VHS betreibt das Qualitätsmanagement nach dem Verfahren der Lernerorientierten Qualitätstestierung in der Weiterbildung, kurz LQW genannt. Im Zentrum stehen dabei die Lernenden und ihre Interessen an einem modernen Weiterbildungsangebot. Ab 2010 schreibt das Ministerium für Schule und Weiterbildung für alle Weiterbildungseinrichtungen im Lande den Nachweis einer Qualitätszertifizierung verbindlich vor. Die Vergabe der Landesmittel für die Weiterbildung wird danach nur an die Einrichtungen erfolgen, die ein Qualitätstestat vorweisen können.
-pm/sw-
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