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Freizeit und Kultur / RUHR.2010

 
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„Theater der Welt“ ins Revier

Theater der Welt im Kulturhauptstadtjahr zu Gast im Ruhrgebiet

 
Freizeit und Kultur / RUHR.2010 , Ruhrgebiet , Do. 24.06.2010, Autor: voßnacke
 

Die Welt ist im Kulturhauptstadtjahr besonders gerne und oft zu Gast im Ruhrgebiet: Einmal mehr beim internationalen Bühnenfestival „ Theater der Welt“, das in dieser Woche in Essen und Mülheim anläuft. Wer seinen kulturellen Horizont in Richtung Ost- und West-Europa, in den Nahen und Mittleren Osten, nach Afrika, Asien, Lateinamerika oder sogar Ozeanien erweitern will, kann sich vom 30. Juni bis zum 17. Juli in abenteuerliche Theaterwelten anderer Kulturen entführen lassen. Eine spannende Reise um den Globus – ohne das Ruhrgebiet auch nur zu verlassen. Vorhang auf!

©  www.pixelio.de / Thorben Wengert
© www.pixelio.de / Thorben Wengert
 
©  www.pixelio.de / Thorben Wengert
© www.pixelio.de / Thorben Wengert
 

Theater der Welt gilt als das bedeutendste internationale Festival der darstellenden Künste in Deutschland. Damit ist es im Kulturhauptstadtjahr genau richtig im Revier und bildet natürlich einen Teil von RUHR.2010. 30 internationale, zeitgenössische Produktionen verbinden Theater, Tanz, Oper, Performance, Film und Bildende Kunst – mit ganzen elf Welt- und sechs Europapremieren! Den Startschuss gibt dabei ein Aztekenherrscher: Das Stück „Montezuma“ des mexikanischen Regisseurs Claudio Valdéz Kuri eröffnet den Theaterreigen.

Theater als verbindende Sprache der Kulturen

„Theater der Welt“ versteht die Bühne und zeitgenössisches Theater als gemeinsame Sprache. Über diese kann sich auch der Zugang zu einer jeweils fremden, lokalen Historie eröffnen, denn in der zeitgenössischen Kunst werden Geschichte und Kultur des jeweiligen Landes oder Erdteils erfahrbar. Welche zeitgenössischen Theaterformen sind gerade in Japan oder Südafrika angesagt? Wie entwickeln Künstler aus Thailand, Italien oder Mexiko ihre künstlerische Identität? Woher beziehen sie ihre Inspiration, was ist Ihr Zugriff? Und wie platzieren sie ihre Kunst in der Gesellschaft? Spannende Fragen, auf die die Produktionen eindrucksvolle Antworten geben werden.

Theater der Welt öffnet Spielorte der Industriekultur

Spielorte sind unter anderem die Stadthalle, das Theater an der Ruhr oder der Ringlokschuppen in Mülheim sowie das Grillo-Theater oder Zeche Zollverein in Essen. Damit werden klassische Theaterräume, aber auch Industriedenkmäler zur ungewöhnlichen Bühne. Die künstlerische Leitung übernehmen die Intendanten der gastgebenden Theater Anselm Weber und Roberto Cuilli, Programmdirektorin wurde die Belgierin Frie Leysen.

Alle Informationen zu „Theater der Welt“: www.theaterderwelt.de

-tv-

 

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