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Der anhaltende Frost und Schnee im Ruhrgebiet sorgt für ein blühendes Geschäft der Hersteller von Streugut. Doch diese kommen schon längst mit der Produktion und Lieferung nicht mehr hinterher. Folge: Glatte Straßen und Wege - der kommunale Winterdienst in NRW droht, zum Erliegen zu kommen.
Anfang der Woche machte die vorübergehende Sperrung der A 44 Schlagzeilen. Es gab nicht mehr genug Salz, um alle Spuren ausreichend zu streuen. Während die wichtigsten Verkehrsadern, wie Autobahnen und Bundesstraßen, insgesamt aber noch so gut wie möglich gestreut – zunehmend aber nur noch von Schnee und Eis geräumt – werden, besteht in den Städten und Gemeinden Glättegefahr. In Gütersloh, Bielefeld und Lippe haben die ersten Straßenmeistereien Nordrhein-Westfalens aufgrund des Streusalzmangels bereits den (Winter-) Dienst eingestellt. In den Revierkommunen droht durchaus ein ähnliches Szenario, sollten sich winterliche Wetterlage und Minusgrade auch in den nächsten Tagen fortsetzen.
Lieferstopp für Kommunen
Mit Lieferungen des raren Gutes Streusalz an die Städte ist jedenfalls kurzfristig nicht zu rechnen. Im Gegenteil wurde – nach Informationen der Ruhrnachrichten – bereits vom Landesbetrieb Straßen NRW mitgeteilt, dass die Gemeinden vorerst von jeglichen Streusalzlieferungen ausgeschlossen seien. Auch wenn die Steinsalzwerke längst auf Hochtouren arbeiten, reiche das Salz kaum.Vorräte existieren vielerorts ebenso nicht mehr. Der fromme Wunsch aller städtischen Verantwortlichen lautet somit: Tauwetter – so bald wie möglich.
-tv-
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