Startseite/ Google Street View: Auch für das Ruhrgebiet läuft heute die Einspruchsfrist aus
Merkliste (0)Hausbesitzer und Mieter im Revier aufgepasst! Noch bis zum heutigen Freitag, 24 Uhr, können diese vorab gegen eine Veröffentlichung ihrer Häuser bei Google Street View Widerspruch einlegen. Ende des Jahres will der Internetgigant mit seinem neuem Onlinedienst aus den 20 größten deutschen Städten starten – darunter viele Ruhrgebietsstädte, wie Bochum, Essen, Dortmund und Duisburg.
Wer seine eigenen vier Wände lieber nicht live und originalgetreu auf Panorama-Fotos im Internet sehen will, der muss sich beeilen – und noch bis Mitternacht per Brief, E-Mail oder Online-Formular förmlich bei Google Widerspruch anmelden. Diese Frist räumte der US-Internetkonzern nach massiven Protesten im Sommer dieses Jahres ein, nachdem das Bekanntwerden der Pläne vor allem Datenschützer auf den Plan rief.
Google Street View is watching you – auch im Revier
Sicherheitsaspekte, Intimsphäre, Risiken und Nebenwirkungen – die umstrittene, frei zugängliche Abbildung von Wohnhäusern samt Wohnumfeld rief vor allem Unsicherheit hervor. Was passiert, wenn die eigene Häuserfassade bei virtuellen Spazierfahrten durch die Straßen und Städte desd Ruhrgebiets im großen weiten WorldWideWeb sichtbar ist?
Genaue Zahlen der Widersprüche bisher unklar
Da Antworten bisher rar sind, beantragten – laut ersten Medienberichten – offenbar hunderttausende Bürger in ganz Deutschland, ihr Haus noch vor dem Start unkenntlich zu machen. Genaue Zahlen existieren jedoch noch nicht.
Auch im Nachhinein kann man – laut Google – aber noch Widerspruch einlegen, auch wenn Street View schon gestartet ist. Wie lange dann aber die Bearbeitungszeit sein wird, ist ungewiss, so dass die Häuser bereits einige Zeit online zu sehen sein könnten, bevor sie entfernt werden.
Google Street View in anderen Ländern ein voller Erfolg
Google Street View, die Erweiterung von Google Maps, besteht bereits in 23 Ländern in Nordamerika und Europa und trifft dort auch auf rege Nutzung.
-tv-
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