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Loveparade-Ermittlungen: 16 Ermittlungsverfahren eingeleitet – nicht aber gegen Sauerland und Schaller!

Wer wird für die Loveparade-Tragödie von Duisburg zur Rechenschaft gezogen?

 
Duisburg , Mi. 19.01.2011, Autor: voßnacke
 

Die Staatsanwaltschaft dürchkämmte stapelweise Akten, studierte Videos und Fotomaterial und befragte rund 2200 Menschen. Aus Ermittlungen „gegen Unbekannt“ werden jetzt – fast ein halbes Jahr nach der Duisburger Loveparade-Tragödie – 16 konkrete Ermittlungsverfahren aufgrund des Verdachts der fahrlässigen Tötung und Körperverletzung.

Auf 16 Mitarbeiter der Duisburger Stadtverwaltung, des Loveparade-Veranstalters Lopavent und der Polizei fokussiert sich ab sofort die Aufklärung, wie es zum tragischen Unglück am 24.Juli 2010 kommen konnte, bei dem 21 Menschen starben und Hunderte verletzt oder bis heute traumatisiert wurden.

Sind Sauerland und Schaller „fein 'raus“?

Ob sich die Verdachtsmomente erhärten ist heute ebenso ungewiss, wie die Frage, um wen es sich bei den „Verdächtigen“ eigentlich handelt. Namen nannte die Staatsanwaltschaft nicht, wohl aber eine Tatsache, die viele Duisburger und Loveparade-Opfer fassungslos macht: Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Veranstalter Rainer Schaller sind – bisher! – NICHT darunter.

Stattdessen kursieren nicht bestätigte Gerüchte um den Duisburger Rechtsdezernenten Wolfgang Rabe, den Stadtentwicklungsdezernenten Jürgen Dressler, die Leiterin des Bauordnungsamtes Anja Geer, die stellvertretende Leiterin des Ordnungsamts Ursula Fohrmann sowie „Crowd Manager“ Carsten Walter oder den Polizeieinsatzleiter Kuno Simon – allesamt könnten sie die Ermittler nun genauer ins Visier nehmen. Allesamt sollen sie aktiv an (Fehl-) Entscheidungen beteiligt gewesen sein, die zur Katastrophe führten oder zumindest beitrugen. Inwiiweit das für OB Sauerland und Schaller nicht zutrifft, bleibt dahingestellt.

Sauerland erklärt seine Solidarität...

Sauerland selbst betonte noch einmal: „Ich bin überzeugt, dass wir alle nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und keine Amtspflichten verletzt haben“. Und sicherte seinen „verdächtigten“ Mitarbeitern Solidarität und alle Unterstützung zu.

Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger erklärte zu den eröffneten Ermittlungsverfahren: „Die Verantwortlichen für diese Katastrophe müssen zur Rechenschaft gezogen werden“

Bleibt zu hoffen, dass es die Richtigen trifft...


-tv-

 

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