In fast zweijähriger Bauzeit wurde die Domschatzkammer erweitert und neu gestaltet, dank der finanziellen Unterstützung durch den Münsterbauverein Essen e.V., der dieses Bauprojekt mit einer Million Euro finanzierte. „Ich freue mich, dass der Umbau jetzt abgeschlossen ist und wünsche den Besuchern der Schatzkammer viel Freude“, so Dompropst Otmar Vieth.
Schon von der Essener Fußgängerzone aus ist die Domschatzkammer nach der Neugestaltung des Domplatzes jetzt gut einsehbar. Auffälligster Teil der Erweiterung ist der neu entstandene Eingangsbereich, der mit seinem hoch aufragenden Aufzugsschacht die Trennung zwischen dem historischen Schatzkammergebäude (12. Jh.) und dem Nachkriegsgebäude markiert. Der Eingangsbereich öffnet sich zum Domhof durch große Fensterflächen, die den Blick auf die Sandsteinfassade des 20. Jahrhunderts frei lassen.
Dombaumeister Ralf Meyers hat die schwierige Aufgabe der Errichtung eines neues Eingangsgebäude unter Berücksichtigung des Ensembles aus historischen und neuzeitlichen Gebäude - Dom, Domschatzkammer, Bischofshaus - und des städtebaulich wichtigen Domhofes meisterlich umgesetzt. „Es galt, den Neubau in den gebäudlichen Kontext einzupassen“, betont Dombaumeister Meyers, dabei ein „klares Zeichen zu setzen, aber nicht zu dominieren“.
All dies, und natürlich den historischen Domschatz selbst, kann man ab dem 16. Mai 2009 wieder besichtigen.
Domschatzkammer Essen
Burgplatz 2
45127 Essen
pm/eRe