Der Begriff "Konsolidation" hat einen lateinischen Ursprung und bedeutet soviel wie "Festwerden" "Verfestigung". Diese feste Zusammenlegung von Grubenfeldern hatten sich sieben Grubeneigentümer, darunter der Essener Industrielle Friedrich Grillo, 1862 auf die Gründungsfahnen geschrieben, als sie sich zusammen schlossen.
Der Plan: Die Gründung eines Bergwerks in einer beinahe unbesiedelten Landschaft der Gemeinde Schalke.
Der Begriff "Konsolidation" hat einen lateinischen Ursprung und bedeutet soviel wie "Festwerden" "Verfestigung". Diese feste Zusammenlegung von Grubenfeldern hatten sich sieben Grubeneigentümer, darunter der Essener Industrielle Friedrich Grillo, 1862 auf die Gründungsfahnen geschrieben, als sie sich zusammen schlossen.
Der Plan: Die Gründung eines Bergwerks in einer beinahe unbesiedelten Landschaft der Gemeinde Schalke. Das Bergwerk erhielt den Namen „Consolidation“ und ist bis heute stolzes Wahrzeichen im Gelsenkirchener Stadtteil Bismarck. Schon in den 1870er Jahren war die Zeche eine der größten im Ruhrgebiet. Schacht 9 entstand ab 1915. Der Erste Weltkrieg verzögerte die Arbeiten und erst 1922 wurde das markante Doppelstrebengerüst errichtet. Ein Jahr später wurde Schacht 9 – mittlerweile im Besitz des Mannesmann-Konzerns – zum Hauptförderschacht ausgebaut.
Der Zweite Weltkrieg hatte ebenfalls verheerende Folgen für die Zeche Consolidation. Die im Stadtgebiet von Gelsenkirchen gelegenen Schachtanlagen wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Erst 1949 konnten einige Anlagen wieder in vollem Umfang die Förderung aufnehmen. Die Kokereien gingen 1953 wieder vollständig in Betrieb. 1968 ging der bergbauliche Besitz der Mannesmann AG an die neu gegründete Ruhrkohle AG über. Diese baute zunächst die Zeche Consolidation zu einem Verbundbergwerk aus.
Das drohende Aus für Consol konnte jedoch lediglich hinausgezögert werden. Die Kohlekrise hatte Ende der 60er Jahre den wirtschaftlichen Niedergang des Steinkohle-Bergbaus in Deutschland bereits eingeleitet. Zwar wurde 1973 über Schacht III sogar noch einen neue Turmförderungsanlage gebaut und im selben Jahr noch ein Zusammenschluß mit den Zechen Pluto und Nordstern vollzogen, doch das Schicksal von Consol war bereits besiegelt. 1994 erfolgte das endgültige Aus und die Stillegung von Schacht 3/4/9.Die spektakuläre Sprengung des Kohlebunkers 1995 markierte das Ende der Kohle-Ära in Gelsenkirchen-Bismarck. 1996/7 erfolgte die Verfüllung der Schächte und der Abriss vieler Übertagebauten.
Heute präsentiert sich das neu gestaltete Zechengelände als beeindruckender Kulturraum. Im nördlichen Maschinenhaus präsentiert die Stadt Gelsenkirchen seit dem Jahr 2006 die Sammlung Werner Thiel (1927-2003) mit interessanten „Fundstücken“ aus dem Bergbau. Im südlichen Maschinenhaus wartet eine weitere Attraktion aus vergangenen Industrietagen. Die einzige öffentlich zugängliche Dampfdruck-Fördermaschine im Ruhrgebiet. Interessierte Besucher können die Zwillingsdampffördermaschine live und unter Volldampf erleben
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