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Zeche Nachtigall Witten

Wiege des Ruhrbergbaus

 
 

Die Zeche Nachtigall mitten am Wittener Muttental gilt als die Wiege des Ruhrbergbaus. Nirgendwo sonst lässt sich die Frühphase des – noch vorindustriellen – Kohleabbaus so anschaulich nachvollziehen. Schon vor über 200 Jahren begann man hier, Kohle zu schürfen. In den Anfängen noch auf handwerkliche Art und Weise – und sogar in waagerechten Stollen.

© LWL-Industriemuseum, A. Hudemann
© LWL-Industriemuseum, A. Hudemann
 
© LWL-Industriemuseum, A. Hudemann
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© LWL-Industriemuseum, A. Hudemann
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Die Zeche Nachtigall mitten am Wittener Muttental gilt als die Wiege des Ruhrbergbaus. Nirgendwo sonst lässt sich die Frühphase des – noch vorindustriellen – Kohleabbaus so anschaulich nachvollziehen. Schon vor über 200 Jahren begann man hier, Kohle zu schürfen. In den Anfängen noch auf handwerkliche Art und Weise – und sogar in waagerechten Stollen. Die Berghänge boten genug „schwarzes Gold“, das sich noch relativ einfach abtragen ließ. Ein wichtiger Standortfaktor für die Zeche Nachtigall war dazu die einsetzende Ruhrschifffahrt, die zum wichtigsten Transportmittel für Kohle avancierte.

1832 dann wurde die Wittener Zeche auch eine der allerersten, die zum industriellen Bergbau überging und den Tiefbau im Ruhrpott eröffnete – vor allem mit dem imposanten Schacht „Hercules“. Dieser machte seinem Namen zunächst alle Ehre, denn bereits 1850 war Nachtigall einer der leistungsstärksten Kohlestandorte des Reviers. Doch dies hielt nicht lange: Die aufblühenden Großschachtanlagen in den umliegenden Gebieten stellten eine schier übermächtige Konkurrenz dar. Bereits 1892 musste Nachtigall als Zeche schließen.

In den Folgejahren nutzte man das nun ehemalige Bergwerksgelände als Ziegelbrennerei – die Zechengebäude aber, wie das Fördermaschinenhaus oder das Kesselwerk, blieben erhalten.

1963 war dann auch das Schicksal der Ziegelei besiegelt. Das Gelände drohte immer mehr zu verfallen, ehe 1970 die Stadt Witten den Denkmalschutz ausrief. Heute ist die Zeche Nachtigall Teil der LWL-Industriemuseumsroute durchs Revier – und insbesondere der für Nachtigall so charakteristische Übergang vom handwerklichen Stollenbergbau zum industriellen Tiefbau steht im Fokus des Museums: Die Zeche Nachtigall schrieb fraglos Bergbaugeschichte!

 

Kontakt

Nachtigallstr. 35

58452 Witten

+49(0)2302 936640

zeche-nachtigall@lwl.org

http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/witten/ort/

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