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Zeche Zollverein

Die Königin der Industriedenkmäler

 
 

Die Zeche Zollverein steht exemplarisch für die Industriekultur des 19. und 20. Jahrhunderts. Symbolhaft ragt das mächtige Fördergerüst der Schachtanlage XII in den Himmel des Essener Nordens. Seit 2002 gehören die Zeche und die benachbarte Kokerei Zollverein zum Weltkulturerbe der UNESCO

© Thomas Willemsen/Bilddatenbank Zollverein
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© Thomas Willemsen/Bilddatenbank Zollverein
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© Thomas Willemsen/Bilddatenbank Zollverein
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Die Zeche Zollverein steht exemplarisch für die Industriekultur des 19. und 20. Jahrhunderts. Symbolhaft ragt das mächtige Fördergerüst der Schachtanlage XII in den Himmel des Essener Nordens. Seit 2002 gehören die Zeche und die benachbarte Kokerei Zollverein zum Weltkulturerbe der UNESCO. Zollverein ist zudem Ankerpunkt der Europäischen Route Industriekultur.

Die Anfänge der gesamten Zechenanlage liegen in der Mitte des 19 Jahrhunderts, als im Essener Norden im damaligen Dorf Katernberg die ersten Abteufarbeiten auf dem Gelände des Schachts 1/2 begannen. 1847 kauft der Duisburger Industrielle Franz Haniel (1779-1868) 13 zusammenhängende Grubenfelder und nannte die entstehende Zeche „Zollverein“ nach der 1834 in Kraft getretenen Freihandelszone aus 14 deutschen Staaten.

Was um 1847 mit einer Doppel-Malakow-Anlage auf dem Gründungsschacht 1/2 begann, fand gegen 1930 seinen wirtschaftlichen und architektonischen Höhepunkt in dem Neubau der Schachtanlage XII. Die Anlage wurde von den jungen Architekten Schupp und Kremmer technisch und architektonisch so durchkomponiert, wie es vorher bei noch keiner Förderanlage geschehen war. Sie entwarfen die neue Zentralschachtanlage XII nach dem Prinzip „form follows function“.

Tatsächlich wuchs auch Zollverein kontinuierlich: wurden 1851 im ersten Jahr der Förderung mit 256 Bergleuten 13.000 t Kohle gefördert, hatte sich bis 1890 die Belegschaft verzehnfacht, und die Fördermenge war mit 1 Mio Tonnen auf das 75-fache nahezu explodiert. Mit 12.000 t täglicher Kohleförderung war Zollverein die größte Zeche des Ruhrgebiets geworden. Das Ende des Kohle- und Stahlzeitalters machte auch vor Zollverein nicht Halt. Am 23. Dezember 1986 fuhr die letzte Schicht nach 135 Jahren Bergbaubetrieb ein. Heute ist Zollverein mit 800.000 Besuchern pro Jahr das Kreativzentrum des Ruhrgebiets sowie Dreh- und Angelpunkt internationaler Events.

 

Kontakt

Gelsenkirchener Str. 181

45309 Essen

+49(0)201 830360

+49(0)201 8303620

http://www.zollverein.de

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